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Aktuelles | GdW

Wohnungseigentum: Fluch oder Segen?

Immer wieder erleben Käufer von Eigentumswohnungen böse Überraschungen und erkennen oft viel zu spät das Risikopotential ihrer Wohnung. Wir begleiten unsere Mitglieder auch in der Phase vor dem Kauf der Wohnung, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Weiterlesen: Gefangen in der Haftungsgemeinschaft

Thermische Sanierung

Wenn sich Wärmedämmung nicht rechnet

Der Weg zu günstigen Heizkosten ist teuer ...

Fenstertausch

Wer zahlt die Reparatur oder die Erneuerung der Fenster?
Jeder einzelne Eigentümer oder die Gemeinschaft?

RA Mag. Sigrid Räth von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer gibt Antwort

Buch über Wohnungseigentum

„Wohnungseigentum – Geschichte und Gegenwart“
von Mag. Dr. phil. Josef Mentschl, erschienen im Verlag Österreich

Das Buch gibt einen guten Überblick über die Entwicklung des Wohnungseigentums und zeigt Missstände der Vergangenheit auf, die bis in die Gegenwart reichen. Für alle, die nicht an das Gute im Wohnungseigentum glauben (können).

Der Autor ist Gründer und langjähriger Obmann (1964-2009) der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer

Mehr über das Buch (Inhaltsverzeichnis, Leseprobe ...)

Smart Meter-Zwang gefallen

Zum Thema Intelligente Messgeräte (smart meters) hatten die GdW-Informationen 2/2012 Seite 9 berichtet. Dem am 6. August 2013 kundgemachten Bundesgesetzblatt – BGBl. I Nr. 174/2013 kann eine Änderung des Elektrizitätswirtschafts- und –organisationsgesetzes 2010 – ElWOG 2010 entnommen werden. In § 83 Abs. 1 dieses Gesetzes ist vorgesehen, dass der Netzbetreiber den Wunsch eines Endverbrauchers, kein intelligentes Messgerät zu erhalten, zu berücksichtigen hat.

Hausverwalter können mehr, als sie dürfen

Eine gute Hausverwaltung ist Goldes wert, eine schlechte ein echter Risikofaktor. Denn der Verwalter hat weitreichende Befugnisse, die sich im Außenverhältnis nicht einschränken lassen. (Die Presse, 25.3.2013)

Energieausweis NEU

Am 1. Dezember 2012 treten mit dem neuen Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG 2012) strengere Regeln für den Energieausweis in Kraft. Wer ab dann als Verkäufer oder Vermieter/Verpächter eines Gebäudes oder eines Nutzungsobjektes keinen Energieausweis vorlegt, muss mit Sanktionen rechnen.

Bereits seit 2009 ist der Verwalter verpflichtet, im Rahmen der ordentlichen Verwaltung dafür zu sorgen, dass ein höchstens zehn Jahre alter Energieausweis für das gesamte Gebäude vorhanden ist, soweit nicht von allen Wohnungseigentümern anderes vereinbart oder von der Mehrheit der Wohnungseigentümer anderes beschlossen wird.

Korrektur GdW-Informationen Nr. 4 / 2012

In der Zeitschrift GdW-Informationen Nr. 4/2012 ist leider ein Tippfehler passiert, der in der Online–Version korrigiert ist.

Auf Seite 14 in der ersten Spalte 30. Zeile soll es richtig heissen: "Der Oberste Gerichtshof qualifiziert jede Änderung als Angelegenheit der außerordentlichen Verwaltung."

Download für Mitglieder

Kündigung des Verwalters

Ein Kündigungsbeschluss der Eigentümergemeinschaft ist dem Verwalter rechtzeitig zur Kenntnis zu bringen. Ein formloser Zugang der Kündigungserklärung ist dafür ausreichend.

Die Kündigungserklärung muss bis 30. September bei der Verwaltung eingehen. Heuer ist der 30. September jedoch ein Sonntag, so dass eine entsprechende Zeitreserve eingeplant werden sollte. Ein Zugang am 1. Oktober ist zu spät.

Stichtag 30. Juni 2017

Die GdW erinnert,

  • dass die Frist für eine gerichtliche Anfechtung der Abrechnung aus dem Jahr 2013 schon bald, weil am 30. Juni d.J. abläuft.
  • dass die am 30. Juni fälligen Abrechnungen gemäß § 20 Abs 3 iVm § 34 WEG
    -  vollständig (detailliert, individualisiert)
    -  richtig (rechnerisch und inhaltlich)
    -  nachvollziehbar (mit den Belegen)
    sein müssen.
  • dass ein Einspruch der Heizkostenabrechnung binnen 6 Monaten erfolgen muss.

Wir informieren Sie gerne über die Details.

Erhaltung und Instandhaltung

Die Nr. 1 der GdW-Informationen 2012 ist erschienen.
Die Zeitschrift beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem wichtigen Thema Erhaltung und Instandhaltung im Wohnungseigentum.

Dabei wird unter anderem auch das Spezialthema Fenster aufgegriffen.
Grundsätzlich sind Fenster ein Teil der Außenhaut (bei Kastenfenstern die Außenfenster) und damit von der Eigentümergemeinschaft zu erhalten ...
Ausführliche Details dazu finden Sie in der Nr. 1 der GdW-Informationen 2012, S. 4-5.

Mitglieder finden die Zeitschrift mit dem Leitartikel hier zum Download.

Vorausschau

Ist Ihr Verwalter seiner Verpflichtung zur Legung einer Vorausschau rechtzeitig und ausreichend nachgekommen?

Der Verwalter ist nach § 20 Abs 2 WEG zwingend verpflichtet, den Wohnungseigentümern bis spätestens zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode – dh bis 31.12. – auf die in § 24 Abs 5 WEG beschriebene Weise (Aushang im Haus und Zustellung an jeden Miteigentümer) eine Vorausschau zur Kenntnis zu bringen.

Aus der Vorausschau haben sich die in absehbarer Zeit notwendigen ... Erhaltungs- ... Verbesserungsarbeiten, die dafür erforderlichen Beiträge zur Rücklage sowie ... die Bewirtschaftungskosten und die sich daraus ergebenden Vorauszahlungen zu ergeben ...

 

Weiterlesen für Mitglieder der GdW

Energieausweis

Die GdW nimmt Stellung zum Entwurf eines Energieausweis-Vorlage-Gesetzes 2012 – EAVG 2012

Die GdW tritt gegen eine verschärfte Haftung der Wohnungseigentümer durch das Energieausweisvorlagegesetz auf und dafür, den Verwalter stärker in die Pflicht zu nehmen, wenn er seinen Pflichten nicht nachkommt.

Die komplette Stellungnahme der GdW und der Gessetzesentwurf kann hier abgerufen werden.

Lobbying-Gesetz

Die GdW nimmt Stellung zum Entwurf eines Lobbying- und Interessenvertretungs-Transparenz-Gesetzes – LobbyG

Im Zuge des Begutachtungsverfahrens hat die GdW aufgezeigt, dass Vereine (wie die GdW), die sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren, gemeinnützig und parteiungebunden agieren, vom Anwendungsbereich dieses Gesetzes auszunehmen sind. Denn Sinn und Zweck des Gesetzentwurfs soll ja sein, eigennützig tätige Personen und Vereinigungen zu erfassen, was jedoch bei einer Vereinigung wie der GdW nicht der Fall ist.

Die komplette Stellungnahme der GdW kann hier abgerufen werden.