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Die Juristin RA Mag. Sigrid Räth vom Verein „Gemeinschaft der Wohnungseigentümer“ sagt dazu: „Am sinnvollsten ist eine derartige Sanierung zu stoppen oder zu verändern, wenn ein Mehrheitsbeschluss gefasst wird, in dem der Verwalter angewiesen wird, wie er weiter vorzugehen hat. Es ist davon auszugehen, dass durch die Einholung weiterer Angebote auch Kosten auf die Eigentümergemeinschaft zukommen werden.“ Selbstverständlich stehe unserem Leser auch das Recht zu, zu hinterfragen, weshalb die alten Geländer adaptiert werden und kein Kostenvoranschlag für neue Geländer eingeholt wurde. Eine wirklich effektive Vorgehensweise sei aber nur mit Mehrheitsbeschlüssen möglich. „Derartige Mehrheitsbeschlüsse sollten möglichst konkret abgefasst werden, sodass für den Verwalter klar ist, für welche Sanierungsvarianten er Kostenvoranschläge einholen soll.“